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Feuerwehr Gehau

Im März 1933 fanden sich 30 Gehauer Bürger zusammen. Ihr gemeinsames Ziel war es, eine Feuerwehr zu gründen. Die Versammlung wählte Adam Vaupel zum Kommandanten der Gehauer Wehr. Die Männer dieser Freiwilligen Feuerwehr hatten es sich zum Gesetz gemacht, Leben, Hab und Gut ihrer Mitbürger durch selbstlosen Einsatz vor Schaden zu bewahren. Keineswegs einfach waren Aufgabe und Ziel dieser Feuerwehrmänner zu erreichen, denn nur eine überalterte Handdruckspritze stand ihnen zur Verfügung, deren Wassertank mit Eimern aus dem Bach gefüllt werden musste, bevor die Löscharbeiten beginnen konnten. Und auch während der ganzen Löscharbeiten mussten die hinzugeeilten Gehauer in zwei Ketten die vollen und leeren Eimer vom Bach zur Brandstelle befördern. An der Mühseligkeit des Einsatzes lässt sich der große Idealismus der damaligen Feuerwehrmänner ablesen.

 

Im Frühjahr 1940 wurden diese Männer, deren Reihen sich durch den Krieg gelichtet hatten, durch das Dreiklanghorn und die Sturmglocke zum Einsatz gerufen. Eine Scheune, in der Militärfahrzeuge untergestellt waren, war in Brand geraten. Grimmige Kälte behinderte die Einsatzwilligen bei den Löscharbeiten, und neben den wenigen verbliebenen Feuerwehrmännern füllten die Gehauer Frauen die Reihen der Wasserträger, doch wurde die Wehr trotz ihres unermüdlichen Einsatzes der Feuersbrunst nicht mehr Herr.

 

Als wichtige Eckpunkte in der Geschichte der Feuerwehr Gehau sind folgende Daten zu nennen:

 

1953

Einweihung des unter großer Beteiligung der Gehauer Bürger erstellten Gerätehauses im Rahmen des Bezirksfeuerwehrfestes.

 

Übergabe der neu angeschafften Motorspritze an die Gehauer Wehr.

1955

die Gehauer Wehr erkämpft auf dem Bezirksfest in Lingelbach den ersten Platz.

1956

Adam Vaupel, der 23 Jahre als Ortsbrandmeister der Gehauer Wehr vorstand, legt sein Amt aus Altersgründen nieder. A. Vaupel wird zum neuen Ortsbrandmeister gewählt.

1958

Auf dem kreisfeuerwehrfest in Breitenbach belegt die Wehr einen guten vorderen Platz.

1959

Johannes Diebel wird zum Nachfolger von Andreas Vaupel gewählt.

1965

Wolfgang Vogel wird Ortsbrandmeister.

1969

Auf dem Kreisfeuerwehrfest in Niedergrenzebach belegen die beiden Gehauer Gruppen bei mehr als 70 Wehren die Plätze 7 und 9.

1970

Gerhard Schwalm wird zum Ortsbrandmeister gewählt.

1971

Bei der Herzbergwehrübung werde mit großem Erfolg über 1800m B-Leistung auf einer Strecke mit hoher Steigung verlegt.

1975

Gründung einer Jugendfeuerwehr.

1978

Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze TS 8 und Anschaffung eines gebrauchten Fahrzeuges, welches als Einsatzfahrzeug in großer Eigenleistung der Feuerwehr umgebaut wird.

1982

Die Jugendfeuerwehr belegt bei den Kreisausscheidungswettkämpfen den 2. Platz.

1983

Bei den Wettkämpfen auf Kreisebene wurde der 1. Platz errungen der zur Teilnahme an den Landesausscheidungswettkämpfen berechtigte. Auf Landesebene wurde dann der 3. Platz erreicht.

1984

Die Jugendgruppe erreicht erneut einen 3. Platz bei den Kreisausscheidungswettkämpfen.

1987

die Wehr des Ortsteiles erhält ein neues Tragskraftspritzenfahrzeug (TSF).

 

Name, Vorname Straße Feuerwehr Ortsteil Position
Nuhn, Ralf Alsfelder Straße 15 Gehau Wehrführer
Völker, Niko Steggasse 3 Jugendfeuerwehr Gehau Jugendfeuerwehrwart