Geschichte unserer Dörfer




1290Beginn des Baus der Burg Herzberg an der Handelsstraße Kurze Hessen. Die fünf Dörfer mit den Ländereien und den Wäldern rund um den Hirzberg hatte der hessische Landgraf dem Ritter Heinrich von Romrod zum Lehen  übereignet.
Dieser erbaut auf dem Basaltkegel des Herzberges für sich und seine Gemahlin eine Burganlage.
1294Älteste urkundliche Erwähnung Breitenbachs. Allerdings wird in dieser Urkunde Bezug auf frühere genommen. Vermutlich sind die Dörfer bereits in der zweiten Siedlungsperiode von 400 - 800 nach Christus entstanden.
Breitenbach gehört zum Kloster Fulda.
Die Ursprüngliche Bezeichnung lautete: Breydenbach apud stratam bi dem Herzisberg
1298Fertigstellung der Burg und Bezug des Wohnhauses.
Heinrich von Romrod trägt dem Landgrafen Heinrich I die Burg zum Lehen auf.
Im folgenden ist die Geschichte unserer Heimat eng mit der Geschichte der Burg verbunden!
1344Der letzte männliche Romrod stirbt auf dem Herzberg.
1372 - 1373Während des Sternerkrieges zwischen großen Teilen der hessischen Ritterschaft und dem Landgrafen von Hessen war die Burg Herzberg unter ihrem Besitzer Friedrich von Herzberg ein Hauptstützpunkt der Adelsvereinigung des Sternerbundes.
1392Die Burg geht in den Besitz der Herren von Falkenberg über.
1400Die Garfen von Ziegenhain hatten die Hälfte der Nutzung am Dorf, die andere Hälfte übertrug der Fuldaer Abt an das Mainzer Bistum
1463Hans von Dörnberg wird mit der mainzischen Hälfte des Gerichts Breitenbach betraut. Zum Gericht Breitenbach gehören die Dörfer: Breydenbach, Machtolfis, Gehara, Hartenrode, Jassa sowie einige Wüstungen.
1477Hans von Döringenbergk erhält auch die hessische Hälfte des Dorfes sowie die Burg als Lehen unter kurhessischer Lehenshoheit.
1492Bestätigung des Lehensbriefes des hessischen Landgrafen durch Kaiser Friedrich.
1502Konrad Scharf wird Pfarrer zu Breitenbach.
1523Hermann von Dörnberg führt die Reformation ein.
1618 - 1648Während des 30jährigen Krieges wurde die Burg Herzberg verschiedentlich von feindlichen Truppen unter der Führung von u.a. der kaiserlichen Generale Fugger, Tilly und Isolani sowie dem Marquis de Grane belagert und beschossen. Die Burg hielt allen Angriffen stand. Sie war für die Bewohner der umliegenden Dörfer wichtige Zufluchtstätte, während die Dörfer den Flammen zum Opfer fielen.
1762 - 1763Während des siebenjährigen Krieges wurde die Festung Herzberg von Truppen des französischen generals Graf Stainville besetzt.
1786Bis zu diesem Jahr war die Festung Herzberg Garnison und mit Soldaten des Hessischen Landesfürsten besetzt. Am 19. September 1786 verläßt Major Rückersfeldt als letzter Kommandant die Burg.
1912 - 1914Bau der Eisenbahnlinie Niederaula - Alsfeld durch die Gemarkung Breitenbach.
1912Bau der Trinkwasserversorgung und des Hochbehälters in Breitenbach.
1914 - 19181. Weltkrieg, Auch Breitenbacher Männer wurden zu den Waffen gerufen. 20 von ihnen starben infolge der Kriegseinwirkungen.
1919Beginn des Anschlusses an das elektrische Stromnetz.
1936Bau der Reichsautobahn durch die Gemarkung Breitenbach.
1939 - 19452. Weltkrieg. Infolge der kriegerischen Handlungen verloren etwa 80 Breitenbacher Bürger ihr Leben.
Apr 45Einmarsch der amerikanischen Truppen und Befreiung polnischer Kriegsgefangener
1951Neubau und Einweihung der Volksschule
1972Gebietsreform. Die Ortschaften Breitenbach, Gehau, Hatterode, Machtlos und Oberjossa werden zur Großgemeinde Breitenbach am Herzberg zusammengefaßt.
1972Bau des Naherholungszentrums mit Campingplatz
1976Bau des Kindergartens
1984Fertigstellung des Bürgerhauses und der Turnhalle in Breitenbach
1986Bau der Kanalisation und der Kläranlage im Ortsteil Machtlos
1987Bau einer neuen Kläranlage
1991Bau der Sportanlage im Riegelgrund
seit 1990Anschluss aller Ortsteile an die Kläranlage sowie Erschließung neuer Baugebiete in Gehau und Oberjossa